Zurück
Hund im Wohnmobil Familie Titelbild

Mit Hund im Wohnmobil: Die wichtigsten Tipps & Tricks

Du bist gerne unterwegs und genießt das Gefühl der Freiheit, wenn du dein kleines Zuhause immer dabei hast? Dann solltest du beim nächsten Trip mit dem Wohnmobil unbedingt auch deinen Hund einpacken! Denn was gibt es schöneres, als gemeinsam die Welt zu entdecken und Abenteuer zu erleben, die euch ein Leben lang begleiten werden? Damit ihr dafür bestens gerüstet seid, erfährst du hier alles, was du zum Thema Hund im Wohnmobil wissen musst.

Wir verraten dir:

  • Wie du deinen Hund ans mobile Zuhause gewöhnst
  • Wie du dafür sorgst, dass er dort sicher ist
  • Was du unterwegs unbedingt dabei haben solltest
  • Was es bei der Routenplanung zu beachten gibt
  • und mehr

Richtig vorbereitet könnt ihr die gemeinsame Zeit im Wohnmobil so richtig genießen!

Inhaltsübersicht

Wie gewöhnt man einen Hund ans Wohnmobil?
Wie muss ein Hund im Wohnmobil gesichert werden?
Was gibt es beim Urlaub im Wohnmobil mit Hund zu beachten?
Wo kann ein Hund im Wohnmobil schlafen?
Kann man einen Hund im Wohnmobil allein lassen?
Wo kann ich ein hundefreundliches Wohnmobil mieten?
Unser Fazit zum Urlaub im Wohnmobil mit Hund
FAQ: Mit Hund im Wohnmobil

Hund im Wohnmobil Gewöhnung

Wie gewöhnt man einen Hund ans Wohnmobil?

Bevor ihr euch gemeinsam auf die Reise macht, ist es wichtig, dass alle Beteiligten gut vorbereitet sind. Dazu gehört, dass sich dein Vierbeiner im Wohnmobil wohl fühlt und die neue Situation keinen Stress auslöst. Ähnlich wie beim Gewöhnen eines Hundes an Autofahrten gilt auch hier: Langsam herantasten!

Gewöhne ihn zuerst an die Transportbox oder das Geschirr, mit dem er festgeschnallt wird. Wenn das entspannt akzeptiert wird, bringst du ihn damit ins Wohnmobil und lässt ihn sich bei abgestelltem Motor akklimatisieren. Der nächste Schritt ist ein laufender Motor bei stehendem Fahrzeug und schließlich kurze Testfahrten. Letztere sind besonders wichtig, damit ihr beide euch an die Gegebenheiten gewöhnen könnt.

Tribello-Tipp: Unser Partner Hundpur hat ein natürliches Futterergänzungsmittel* im Angebot, das für Hunde in Stresssituationen gedacht ist und auch im Wohnmobil Abhilfe schaffen kann. Falls du es testen möchtest, haben wir sogar einen exklusiven Rabattcode* für dich.

Wenn die Möglichkeit besteht, verbringt am besten schon vor dem Urlaub die eine oder andere Nacht im Wohnmobil. Immerhin ist es nicht nur die Fahrt, die Nervosität auslösen kann – auch in der neuen Umgebung zur Ruhe zu kommen und sich an geänderte Abläufe zu gewöhnen, stellt für manche Vierbeiner eine Herausforderung dar. Dazu müsst ihr nicht einmal unbedingt auf einen Campingplatz – die eigene Einfahrt genügt für eine solche Test-Nacht vollkommen.

Eine detaillierte Anleitung dafür, wie du deinen Hund ans Auto gewöhnen kannst, haben wir in unserem Beitrag „Hund im Auto transportieren“ für dich!

Achte in der Eingewöhnungsphase auch darauf, ob deine Fellnase allein in das Wohnmobil ein- und wieder aussteigen kann. Gerade für kleine, ältere oder gesundheitlich angeschlagene Vierbeiner ist der erhöhte Einstieg vielleicht ein Problem – in diesem Fall sollte eine geeignete Rampe mit auf deine Packliste.

Wie muss ein Hund im Wohnmobil gesichert werden?

Egal, ob Wohnmobil, Camper Van oder PKW: Alle Mitreisenden müssen so gesichert sein, dass bei einem Unfall das Verletzungsrisiko minimiert wird. Das gilt sowohl für Menschen als auch für Hunde und alle anderen Tiere. Der Gesetzgeber nennt unsere vierbeinigen Freunde in diesem Kontext zwar „Ladung“, sieht den Rest aber genauso. Das bedeutet: Hunde müssen in einem fahrenden Fahrzeug so untergebracht sein, dass sie nicht vom Sitz fallen, verrutschen, umfallen oder hin- und herrollen können.

Und das hat einen guten Grund! Denn bei plötzlichen Bremsungen oder Unfällen stellt ein ungesicherter Hund in mehrerlei Hinsicht eine Gefahr für alle Beteiligten dar:

  • Ein nicht angeschnallter Vierbeiner kann, genau wie ein nicht angeschnallter Mensch, bei einer Kollision durch das Fahrzeug und sogar hinausgeschleudert werden. Das kann schwere Verletzungen und Schlimmeres für den Hund zur Folge haben – und auch für andere Mitreisende, die von ihm getroffen werden. Bereits kleine Vierbeiner entwickeln eine enorme Aufprallenergie, die für alle Beteiligten lebensgefährlich sein kann.
  • Ein verletzter und/oder unter Schock stehender Hund, der sich frei im Fahrzeug oder auf der Fahrbahn bewegt, kann außerdem die Rettungskräfte behindern oder sogar eine Gefahr für diese darstellen.
  • Und: Auch bei ruhiger Fahrt stellt ein Hund, der sich frei im Wohnmobil bewegt, eine gefährliche Ablenkung für Lenker oder Lenkerin dar.
Hund im Wohnmobil Sicherung

Einen Hund einfach auf den Schoß, die Rückbank oder unter den Tisch im Wohnbereich des Wohnmobils zu setzen, ist also nicht nur eine schlechte, sondern sogar äußerst gefährliche Idee. Wie du das viel besser lösen kannst, erklären wir dir im Detail auch in unserem Beitrag zum Thema Hund im Auto transportieren!

Im Wohnmobil hast du zusätzlich noch die Heckgarage zur Verfügung – besonders, wenn dein felliger Begleiter wegen seiner Größe die gesamte Rückbank „besetzen“ würde, ist diese prädestiniert für den Hunde-Transport. Hier gilt allerdings, genau wie im Kofferraum eines PKW: Sicherung muss her. Eine stabile Transportbox, die entweder fix mit dem Boden des Wohnmobils verschraubt ist oder mit Gurten an den Verzurrösen gesichert wird, ist hier die beste Wahl. Sollte der Platz es erlauben, dass du noch zusätzliche Ladung in der Heckgarage unterbringst, gilt auch hier: Sicherung ist das A und O. Am besten installierst du eine stabile Abtrennung in Form eines Gitters oder einer Zwischenwand, damit bei Ausweichmanöver oder Vollbremsung alles da bleibt, wo es hingehört.

Solltest du noch mehr hundefreundliche Umbauten am Wohnmobil machen wollen und können, sind dir natürlich keine Grenzen gesetzt. Deine Fellnase freut sich zum Beispiel bestimmt über ein Fenster in der Heckgaragentür oder eine eigene Beleuchtung. Damit du zwischendurch einen Kontrollblick nach hinten werfen kannst, gibt es auch eigene Kameras, die sich mit dem Bordsystem in der Mittelkonsole verbinden lassen und das Bild dorthin übertragen. Viele große Wohnmobil-Hersteller wie Hymer, Dethleffs, Carado, Bürstner, Sunlight & Co. bieten eigens auf ihre Fahrzeuge abgestimmte Lösungen für alles rund um den Hundetransport an – sieh dich am besten direkt dort um und lass dich beraten!

Hund im Wohnmobil 4 pfoten mobile Hundebox

Falls du ein Wohnmobil mietest, kannst (und darfst) du natürlich nicht erstmal alles umbauen. Aber keine Sorge, auch hier gibt es Lösungen! Einige Vermieter:innen haben inzwischen hundefreundliche Wohnmobile im Sortiment oder sind sogar darauf spezialisiert. Dann ist bestens für die Sicherheit deines Begleiters gesorgt und du kannst dich guten Gewissens auf die Reiseplanung konzentrieren!

Ein Beispiel dafür ist unser Partner 4pfoten-mobile. Dieser hat sich auf fellnasen-taugliche Wohnmobile zum Mieten für den Urlaub mit Hund spezialisiert. Hier kannst du direkt deinen Camper für euer nächstes Abenteuer buchen:

Wichtig: Bedenke bei der Wahl der Sicherung für deinen Hund auch die zulässige Zuladung des Wohnmobils! Eine stabile Hunde-Gitterbox aus Aluminium kann zum Beispiel, abhängig von Ausführung und Größe, mit 10 bis 20 kg Leergewicht zu Buche schlagen. Faltbare Hundeboxen aus textilen Materialien oder Hundetransporttaschen sind um einiges leichter, bieten aber im Ernstfall weit weniger Schutz für den vierbeinigen Insassen.

Was gibt es beim Urlaub im Wohnmobil mit Hund zu beachten?

Camping mit Hund im Wohnmobil ist eine ganz neue Erfahrung – damit ihr sie beide genießen könnt, gilt es, sich richtig vorzubereiten:

  • Wichtig bei der Wahl von Route und Urlaubsland sind Einreisebestimmungen wie vorgeschriebene Hundeimpfungen oder Quarantäne nach Grenzübertritt. Letzteres sollte euch in EU-Ländern nicht betreffen, außerhalb kann es allerdings ein Thema sein. Das gilt übrigens auch, wenn ihr nur durchreist. Im Zweifelsfall ist die Botschaft deines Heimatlandes vor Ort der richtige Ansprechpartner für solche Fragen.
  • Wenn ihr Landesgrenzen überquert, brauchst nicht nur du einen Reisepass – auch der EU-Heimtierausweis deiner Fellnase muss aktualisiert und eingepackt werden.
  • Ebenfalls vor Fahrtantritt nachlesen solltest du, wie es an eurem Zielort mit Beißkorb- und Leinenpflicht aussieht. Denn jedes Land – und zum Teil auch jede Stadt – hat diesbezüglich andere Vorgaben. Oft seid ihr mit der gewohnten Ausstattung wahrscheinlich bestens aufgestellt, aber mancherorts wird evtl. eine spezielle Art von Leine oder Beißkorb verlangt.
  • Sollte dein felliger Begleiter regelmäßige Medikation benötigen, nimm genug für die Dauer eurer Reise mit.
  • Auch ein Vorrat des gewohnten Futters sollte im Wohnmobil Platz finden. Denn ob ihr es auch an eurer Destination einfach bekommen könnt, ist nicht gesichert – und eine Futterumstellung im Urlaub verursacht eventuell Stress, den ihr euch locker ersparen könnt.
  • Achte bei der Wahl eurer Standplätze darauf, dass Hunde auf dem Areal willkommen sind und sich am besten möglichst frei bewegen dürfen. Manche Campingplätze erlauben zwar den Aufenthalt mit Hund, schreiben aber das ständige Tragen von Beißkorb und Leine vor.
Hund im Wohnmobil Vorbereitung
Hund im Wohnmobil Schlafen

Wo kann ein Hund im Wohnmobil schlafen?

Je nachdem, wie du Bello transportierst, hat sich eventuell schon eine Lösung gefunden. Denn eine Transportbox in passender Größe bietet sich gleichzeitig als Rückzugsort und Schlafplatz an – egal, ob in der Heckgarage, am Rücksitz oder im Wohnbereich. Aber natürlich kann dein Begleiter mit der kalten Schnauze auch anders seinen Schlafplatz finden. Die Lieblings-Kuscheldecke, das gewohnte Körbchen oder ein aufblasbares Hundebett für unterwegs sorgen auch im Wohnmobil für Entspannung, zum Beispiel unter dem Tisch oder Bett, bei der Küchenzeile oder in der Heckgarage. Solltet ihr im Winter mit dem Wohnmobil verreisen, bringen ein spezieller Hundeschlafsack und/oder eine Heizdecke die nötige Wärme.

Falls dein Vierbeiner gerne draußen schläft, kannst du ihm dafür ein Hundezelt oder die Transportbox zur Verfügung stellen. Wichtig ist hier allerdings, dass die Umgebung sicher ist und du dafür Sorge trägst, dass Verletzungen (z.B. durch Wildtiere oder andere Hunde) und ein Entwischen nicht möglich sind.

Kann man einen Hund im Wohnmobil allein lassen?

Das ist abhängig von deinem Hund und der jeweiligen Situation. Generell gilt: Ist es dein Hund von zu Hause gewohnt, auch mal allein zu sein, geht das auch im Wohnmobil. Allerdings musst du dabei die Temperatur und den Standplatz beachten – ein Mobile Home an einem heißen Sommertag in der prallen Sonne heizt sich genauso auf wie ein PKW unter diesen Voraussetzungen. Und umgekehrt kühlt der Innenraum bei kalten Temperaturen auch schnell aus. Je nach Gegebenheit solltest du also entweder Klimaanlage oder Heizung laufen lassen, wenn dein Hund kurz allein bleibt, und auf ausreichende Belüftung achten.

Bedenke auch, dass im Wohnmobil weniger Bewegungsfreiheit gegeben ist als zu Hause. Abhängig davon, wie viel Platz deine Fellnase gewöhnt ist, kann sie sich deshalb nach einer Weile eingeengt fühlen – das ist besonders bei großen und aktiven Hunden der Fall. Unternimmt die Fellnase aufgrund von Platzangst einen Ausbruchsversuch, kann sie sich dabei verletzen oder sogar entkommen.

Hund im Wohnmobil allein lassen

Ein weiterer Faktor ist die in der Regel geringe Schallisolierung von Wohnmobilen. Hunde, die von fremden Geräuschen und Stimmen Stress oder Angst bekommen, sollten also nicht oder nicht lange im mobilen Zuhause alleine bleiben. Und: Für Wasser, Futter und regelmäßiges Gassi gehen muss natürlich, genau wie zu Hause, auch gesorgt sein.

Besser ist es allerdings, den Hund nicht im Wohnwagen allein zu lassen. Denn geht etwas schief, leidet dein Vierbeiner – und du kannst wegen Tierquälerei gesetzlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Tribello-Tipp: Wenn du bereits weißt, dass du deinen Hund unterwegs nicht immer mitnehmen kannst, suchst du am besten im Vorfeld schon nach Betreuungsangeboten vor Ort! Manche hundefreundlichen Campingplätze bieten zum Beispiel Dogsitting an – dann kannst du guten Gewissens auch ein paar Unternehmungen ohne Vierbeiner machen.
Wohnmobil mit Hund mieten 4 pfoten mobile

Wo kann ich ein hundefreundliches Wohnmobil mieten?

Kein eigenes Wohnmobil? Kein Problem! Unser Partner 4pfoten-mobile* ist der Experte für Dog-Liner: Dort kannst du Wohnmobile speziell für deinen Camper-Urlaub mit Hund mieten – inklusive toller Fellnasen-Annehmlichkeiten wie Hunderampe, Hundebox für die Fahrt und viele andere Details!

Unser Fazit zum Urlaub im Wohnmobil mit Hund

Ein Urlaub mit deinem treuesten Begleiter kann für euch beide eine Bereicherung sein – egal, ob ihr fliegt, eine Kreuzfahrt macht oder mit dem Wohnmobil die Welt erkundet. Wichtig ist, wie so oft, nur die richtige Vorbereitung. Fühlt sich dein Hund erstmal im Wohnmobil wohl, ist gut gesichert und habt ihr alles an Bord, was ihr unterwegs brauchen werdet, steht eurer großen Fahrt aber nichts mehr im Weg. So einige Abenteuer warten darauf, von euch erlebt zu werden – habt ganz viel Spaß dabei!

FAQ: Mit Hund im Wohnmobil

Wo im Wohnmobil darf ein Hund mitfahren?

Genau wie im PKW gilt auch im Wohnmobil: Der Hund darf da mitfahren, wo er gut gesichert ist. Ob mit einem speziellen Geschirr- und Gurtsystem auf dem Rücksitz (der Beifahrersitz ist tabu!) oder in einer sicher angeschnallten Transportbox – Hauptsache, alle Beteiligten sind im Ernstfall so gut wie möglich geschützt.

Ist es gefährlich, einen Hund im Wohnmobil allein zu lassen?

Abhängig von den Gegebenheiten kann es das sein. Denn in einem schlecht belüfteten und ungekühlten Wohnmobil besteht die Gefahr eines Hitzschlags, in einem unbeheizten Mobilheim im Winter die von Erfrierungen. Auch Enge, die unbekannte Umgebung und ungewohnte Geräusche von draußen können Stress verursachen. Deinen Hund unter diesen Voraussetzungen länger bzw. überhaupt allein zu lassen, ist also nicht ratsam – wenn es nicht anders geht, suchst du besser nach einer verlässlichen Betreuungsmöglichkeit vor Ort.

Hund im Wohnmobil FAQ

*Werbung | Kooperation: Dieser Beitrag enthält Links, bei denen wir eine kleine Provision erhalten.