Zurück

Camping mit Hund: Die schönsten Reiseziele

Alltag raus, rein in die Natur! Ob für ein verlängertes Wochenende oder als Reiseziel für den großen Urlaub – Camping mit Hund ist immer ein Abenteuer. Wir haben für euch die schönsten Destinationen für euren Roadtrip, das Thema Wildcampen und den Umgang mit Hund auf dem Campingplatz im Gepäck.

Inhalt

Die beliebtesten Camping-Länder mit Hund
Hundefreundliche Campingplätze
Wildcampen: wo ist es erlaubt? 
Hunde-Etikette auf dem Campingplatz

Das sind die beliebtesten Camping-Destinationen mit Hund

Wohin mit Hund reisen im Camper? Die beliebtesten Ziele nah und fern findest du hier im kurzen Überblick.

Campen mit Hund in Deutschland

Von Norden bis Süden bietet Deutschland für Campingfreunde mit Hund zahlreiche wunderschön gelegene Plätze. Gerade in 2023 hat der Camping-Trend mit Hund nochmal angezogen. Laut ADAC verzeichnet Deutschland 58 hundegeeignete Campingplätze (Hund ist ohne Ausnahme erlaubt, Hundewiese und Hundedusche vorhanden). Beliebt sind vor allem Campingplätze am Meer und am See.

Camping am Meer: Ganz oben auf der Favoritenliste stehen die Nord- und Ostsee sowie deren Inseln. Das norddeutsche Wattenmeer, die Insellandschaften auf Rügen, Sylt oder Fehmarn und die wunderschönen Seebäder an der Ostsee sind tolle Ausflugsziele mit Hund.

Camping am See: An der Mecklenburgischen Seenplatte habt ihr die Chance, an über 1.000 Seen euren Campingurlaub mit Hund zu verbringen. Auch in Brandenburg, Bayern und Baden-Württemberg, wie zum Beispiel am Bodensee findet ihr idyllische Campingplätze umgeben von reichlich Natur oder mit zahlreichen Wassersport-Möglichkeiten.

Camping in den Bergen: Du gehst gerne mit deinem Hund Wandern? Dann sind Campingplätze in den Bergen deine erste Adresse! Empfehlenswert sind hier vor allem kleine Mittelgebirge wie das Erzgebirge, der Schwarzwald und natürlich die malerischen Alpen in Bayern und im Allgäu.

Campen mit Hund in Österreich

Bergtouren, Baden im Bergsee sowie kulturelle und kulinarische Schmankerl erwarten euch beim Camping in Österreich. Hundefreundliche Campingplätze gibt es am See, an Flüssen oder in den Bergen.

Camping am See: Seen gibt es viele – aber die meisten Seen mit hundefreundlichen Campingplätzen findet ihr unserer Erfahrung nach in Kärnten, z.B. am Weissensee und am Maltschacher See. Auch SalzburgOber- und Niederösterreich sowie die Steiermark haben fabelhafte Plätze mit Hund.

Camping in den Bergen: Ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge und Bergpanorama beim Aufwachen bekommst du vor allem in Tirol, im Salzburger Land und in Vorarlberg.

Campen mit Hund in Italien

Wer nach Italien zum Campen mit Hund reisen möchte, aber nicht allzu lange Fahrten auf sich nehmen will, findet im Norden besonders schöne hundefreundliche Plätze an Seen und am Meer. Zum Beispiel in Trentino-Südtirol für Wanderfreunde, in Venetien an der Adriatischen Küste oder traumhafte See-Berg-Kombinationen in der Lombardei. Wer weiter gen Süden reist, hat in Umbrien wunderschöne Wälder, historische Städte – und die Toskana nebenan!

Campen mit Hund in Kroatien

Besonders für einen sommerlichen Strandurlaub mit Camping am Meer ist Kroatien die erste Wahl. Auf der istrischen Halbinsel sowie den Inseln in der Kvarner Bucht gibt es zahlreiche hundefreundliche Campingplätze mit exzellentem Komfort. Für Schatten auf den Plätzen sorgen durchdachte mediterrane Bepflanzungen und Hügelarchitektur. Nicht nur Bade-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Die Nationalparks mit malerischen Wasserfällen in grüner Umgebung sind perfekt zum Wandern. Kleine Dörfer und Städtchen laden ein für gemütliche Spaziergänge in der Altstadt am frühen Abend.

Weitere sehr beliebte Camping-Reiseziele mit Hund sind außerdem in den NiederlandenBelgienFrankreich sowie in Dänemark, Schweden und Norwegen. Für Südeuropa-Fans stehen Portugal und Spanien hoch im Kurs. Kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem noch nicht so stark besucht sind die baltischen Länder Lettland, Litauen und Estland sowie Albanien und Montenegro.

Hundefreundliche Campingplätze bei Tribello

Vor allem im Süden Europas, in Italien und Kroatien findet ihr auf Tribello komfortable Campingplätze mit Hund. Über Tribello könnt ihr hier außerdem schöne hundefreundliche Mobile Homes buchen. Vor allem Kroatien ist als Urlaubsland vergleichsweise günstig, was die Verpflegung angeht. Euch erwartet hier herrliches Wetter bis in den Herbst hinein, türkisblaues Meer, charmante Altstädte und malerische Nationalparks.

In welchen Ländern darf man Wildcampen in Europa?

Natur-Zuhause, statt überfüllte Campingplätze? Vor allem als Hundebesitzer:innen können wir es absolut nachvollziehen, dass man den Wunsch hat, einfach in der freien Wildnis an einem schönen Ort seine Zelte aufzuschlagen oder seinen Camper abzustellen. Immerhin spart ihr so evtl. teure Campinggebühren und habt eure Ruhe in der Natur. Klingt doch idyllisch, oder?

Aber: Teilweise wird Wildcampen geduldet, obwohl es nicht erlaubt ist. In anderen Ländern drohen zum Teil hohe Strafgelder. Damit euer (S)low-Budget Urlaub in der Natur nicht durch Bußgelder zu einem teuren Vergnügen ausartet, erfahrt ihr hier im kurzen Überblick, wie das freie Campen in bestimmten Ländern geregelt ist.

Wildcampen in Deutschland

  • Campen auf öffentlichem Grund ist nicht erlaubt.
  • Auf Privatgelände mit Einverständnis des Besitzers erlaubt.
  • Ausnahmen können begründete kurze Aufenthalte sein, etwa zu später Stunde wegen Übermüdung oder um das Fahrzeug wieder fahrtüchtig zu machen.

Wildcampen in Österreich

  • Wildcampen ist landesweit fast überall verboten.
  • Ausnahmen für eine Nacht gibt es lt. ADAC (2023) in den Regionen Oberösterreich, Steiermark und Salzburg für das Zelten im “alpinen Ödland außerhalb von Weiden und Almen”.

Wildcampen in Italien

  • Auch hier ist das Wildcampen untersagt – leider.
  • Ausnahme besteht für das Biwakieren, d.h. für Übernachtungen für eine Nacht in einem Zelt. Beispielsweise in Gebirgs-Nationalparks wie im Piemont (Quelle: ADAC, 2023).

Wildcampen in Dänemark, Schweden und Norwegen

Dänemark: Generell verboten. Es gibt jedoch schöne, speziell ausgewiesene Waldflächen für Wildcamping für eine Übernachtung am gleichen Ort.

Schweden: Mit Zelt an vielen Orten erlaubt nach dem “Jedermannsrecht” (schwedisch: Allemannsrätt)

Norwegen: Auch hier gilt wie in Schweden das Jedermannsrecht. Du kannst dort dein Zelt aufschlagen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

Wildcampen in Polen

In rund 400 offiziell ausgewiesenen Waldgebieten darf man in Polen campen – für maximal 2 Nächte und mit weniger als 10 Personen.

Tipp: Wildcampen in Albanien erlaubt

Hier kannst du dich ohne schlechtes Gewissen mit deinem Camper oder Zelt niederlassen, es ist offiziell erlaubt. Ausnahmen gelten für Nationalparks, erkundigt euch hier besser vorab.

Wildcampen in Griechenland

Offiziell ist Wildcampen in Griechenland untersagt und wird mit einem Bußgeld geahndet. Erfahrungsberichte zeigen, dass es sich in der Nebensaison an abgelegenen Stränden und unbewohnten Gebieten lohnt, hinzustellen. Wird man freundlich verweisen, sollte man dem aber auch Folge leisten. 

Umgang mit Hund auf dem Campingplatz

Für einen entspannten Aufenthalt auf dem Campingplatz geben wir dir noch folgende Tipps mit auf den Weg. In jedem Fall gilt natürlich stets gegenseitige Rücksichtnahme.

  • Informiere dich vorab genau über die Mitnahme-Bestimmungen und Regeln vor Ort auf dem Platz. Informationen im Netz können veraltet oder missverständlich formuliert sein. Ein Griff zum Hörer hilft oft schneller als lange Recherchen.
  • Gibt es getrennte Wohn-Abschnitte für Camper:innen mit Hund?
  • In welchen Bereichen sind Hunde willkommen? Ausgenommen sind häufig Pools, sanitäre Anlagen, Kinderspielplätze und bestimmte Restaurantbereiche.
  • Wie sieht es mit Leinenpflicht auf dem Campingplatz aus? Auf den meisten Plätzen gilt diese. Mit einer Schleppleine genießt dein Hund mehr Freiraum.
  • Abgrenzungen einhalten: Nicht jede:r freut sich, wenn plötzlich ein Hund vor der Wohnwagentüre oder am Grill steht.
  • My Home is my Revier: Einige Hunde mögen es gar nicht, wenn fremde Hunde oder Menschen in ihr „Revier“ eindringen. Macht andere Camper:innen darauf aufmerksam und sprecht es freundlich an, wenn jemand ungefragt über eure Parzelle läuft.
  • „Der tut nichts“: Achtet dabei vor allem auf Kinder und Menschen, die den Umgang mit Hunden nicht kennen oder ängstlich reagieren.
  • Lasst euren Hund außerhalb des Platzes sein Geschäft machen. Falls es doch mal passiert, den Hundekot gleich beseitigen. Lasst eure Hunde außerdem nicht an fremden Parzellen oder Wohnmobilen markieren.

Fazit zum Camping mit Hund

Hat man erst einmal ein Lieblingsland der Wahl getroffen, geht es an die Vorbereitung und Planung. Dinge wie Transport, Einreisebestimmungen und Packlisten sowie die genaue Wahl des Campingplatzes nehmen ganz schön viel Zeit in Anspruch – wenn man es richtig machen möchte!