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Bessere Hundefotos mit dem Smartphone machen: 10 einfache Tipps zum perfekten Bild

Du hättest gerne schöne Bilder von deinem Hund, auch ohne Kamera und professionelle Fotografie-Kenntnisse? Die Tipps von Sarah von @ofdogsandmountains kannst du ganz einfach mit deinem Smartphone umsetzen. Beim nächsten Spaziergang, Ausflug oder im Urlaub, hier kommen 10 Tipps, die dir helfen, die schönsten Erinnerungen mit deiner Fellnase festzuhalten.

Unsere Expertin: Sarah von @ofdogsandmountains 

Inhalt 

1. Wähle eine ruhige Umgebung

Die gute Nachricht: Die besten Fotos gelingen draußen bei Tageslicht unter freiem Himmel. Suche dazu am besten eher einen ruhigen Ort ohne viel Ablenkung auf. Vermeide unruhige Hintergründe wie beispielsweise unschöne Häuser und Fassaden, viele Autos oder Menschen. Zum Frühling bietet sich der eigene Garten an, zum Beispiel mit einer grünen Hecke als Hintergrund oder eine blumige Wiese, schöne Feld- und Waldwege, an einem See oder in den Bergen.

2. Motiviere deinen Hund

Mit Leckerlies oder Spielzeug lässt sich fast jeder Hund für eine kleine Fotosession überzeugen. Wähle dazu eine Belohnung, die dein Hund mag, aber auf die er nicht allzu wild ist, sonst wird es schwierig ihn vor der Linse zu halten. Generell sollte der Hund vorher schon etwas ausgepowert sein und sein Geschäft erledigt haben, dann macht er in der Regel besser mit.

Vorher-Nachher-Vergleich: So holst du das meiste aus deinen Bilder raus

3. Positioniere deinen Hund

Du kannst deinen Hund so positionieren, wie du es gerne hättest oder wo du weißt, dass dein Hund das gerne ausführt, zum Beispiel ihn sitzen, stehen oder hinlegen lassen. Dabei kann er auch den Kopf am Boden ablegen. Alternativ kannst du seinen Kopf oder seine Pfote in der Hand halten oder ihn winken lassen.

Grundsätzlich ist es erstmal einfacher, den Hund in Position zu fotografieren, als wenn er gerade in Bewegung ist. Auch wenn der Hund langsam umherschlendert, können schöne Schnappschüsse entstehen. Probiere es aus!  

4. Positioniere deine Kamera

Positioniere dich bzw. dein Smartphone immer auf Augenhöhe des Hundes! Dadurch wirkt das Bild sehr natürlich und der Hund kann direkt in Kamera schauen oder in die Ferne. Auch direkt von oben fotografiert machen Hunde eine gute Figur, wenn sie zu dir hoch schauen, wer kann diesem Blick schon widerstehen? Die Position ist praktisch, wenn du gerade keinen schönen Hintergrund hast und funktioniert auch auf Schotterwegen, Gras, im Schnee oder auf Sand. Halte dazu dein Handy gerade. Im Nachhinein lässt sich das korrigieren, damit der Hintergrund nicht schief wirkt.  

5. Das richtige Licht

Schlechte Lichtverhältnisse können jede noch so schöne Landschaft und den Hund auf dem Foto schlecht aussehen lassen. Das beste Sonnenlicht hast du früh morgens, vormittags oder kurz vor Sonnenuntergang. Vermeide die Mittagssonne, die direkt von oben kommt und unschöne Schatten wirft. Sarah’s Lieblingswetter: Wenn der Himmel nicht im Bild ist, kann er auch bewölkt sein, durch die Wolken hat das Licht einen natürlichen Filter und wirkt schön gleichmäßig. Wenn dein Smartphone die Möglichkeiten hergibt, kannst du die Bilder ganz einfach direkt bearbeiten, einen Filter drauf legen oder mit speziellen Foto-Apps optimieren.

6. Portraitaufnahmen vom Hund

Positioniere deinen Hund entweder mit Blick direkt in die Kamera und dich selbst auf Höhe des Hundes. Die volle Aufmerksamkeit bekommst du mit Leckerlies, Spielzeug und lustigen Geräuschen. Eventuell kannst du deinem Hund an der Stelle auch ein süßes „Kopf schieflegen“ entlocken. Wenn das nicht funktioniert, kann sein Blick auch aufmerksam in die Ferne gerichtet sein. Nutze den Portraitmodus deines Smartphones, wenn vorhanden – ein schöner Effekt!

7. Landschaftsfoto mit Hund

Hat man eine malerische Landschaft, wie tolle Berge oder einen schönen See, ist es toll, wenn man Hund und Landschaft am Bild hat, ohne dass der Hund komplett verloren geht. Hier kommt der „goldene Schnitt“ ins Spiel.

Stelle dir dein Bild mit einem Raster aus 9 Feldern vor. Diese Rasterfunktion haben die meisten Smartphones bereits. Der Hund sollte immer seitlich und im unteren drittel platziert werden. Dadurch entsteht eine schöne und natürliche Bildkomposition. Wichtig ist dabei, dass der Hund entweder direkt in die Kamera schaut oder in die Richtung bzw. in die anderen freien Drittel des Bildes, das wirkt schöner, als wenn er aus Bild hinausschaut.

8. Den Hund für das Shooting herrichten

Damit der Hund für das Foto besonders hübsch ist, sollte er natürlich gepflegt aussehen.  Wenn es kein spontanes Shooting ist, solltest du ihn vorher bürsten und eventuell auch waschen, wenn dein Hund zu denen gehört, die sich gerne mal im Dreck wälzen. Benutze ein schönes Halsband oder Brustgeschirr oder gar keines, wenn der Hund verlässlich ohne Leine geführt werden kann. Wenn dein Hund nicht ohne Leine gelassen werden kann, kann man die Leine hinter dem Hund verstecken.

9. Eine weitere Person zur Hilfe nehmen

Eine Begleitperson ist immer von Vorteil, dann kann man sich ganz auf das Fotografieren und Positionieren kümmern. Die zweite Person kann den Hund positionieren und dafür sorgen, dass die Aufmerksamkeit ganz bei ihm ist, den Blick des Hundes lenken und zusätzlich die Umgebung im Auge behalten.

10. Last but not least: Geduld

Geduld ist das A und O, ohne sie kommt man nicht weit und es soll schließlich euch beiden Spaß machen. Werde nicht ungeduldig oder gar böse, wenn der Hund nicht das macht, was du von ihm erwartest. Das sieht man letzten Endes auch am veränderten Blick des Hundes auf dem Foto. Bleib am besten ruhig und belästige ihn nicht zu sehr. Wenn dein Hund mal einen schlechten Tag hat, dann versucht ihr es einfach an einem anderen Tag.   

Unsere Expertin: Sarah von @ofdogsandmountains

Mein Name ist Sarah, ich bin 23 Jahre jung und Besitzerin von 3 super tollen Hündinnen, namens Sina, Ophelia & Cirilla. Ich liebe das Reisen, Fotografieren & natürlich Hunde. Meinen ersten Hund bekam ich 2010, durch ihn begann dann auch meine, bis heute anhaltende, Leidenschaft zur Fotografie. Urlaub fahren mochte ich schon immer, wer denn nicht? Nun arbeite ich seit 4 Jahren in einem Reisebüro und konnte dadurch schon ganz viele tolle Orte bereisen, es stehen jedoch noch ganz viele weitere auf meiner Liste! Mit und ohne Hund. 😊 Am liebsten kombiniere ich meine drei Hobbys, kurz gesagt, die Hundefotografie in wundervollen Ausflugs- und Urlaubsgebieten. 

Noch mehr tolle Fotos von Sarah und ihren Hündinnen findet ihr auf ihrem Instagram-Kanal @ofdogsandmountains.

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